Yamaha "SRX-6 super single" Board

Normale Version: SRX 600 1XL, Peter aus Düsseldorf - unverbaut
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7
Ich kenne die Details, weil ich viel auch im Elsass und den Vogesen unterwegs bin. Vor 30 Jahren war das Tanken dort an Sonn- und Feiertagen eine Herausforderung, weil tanken an einem Automat mit deutschen EC- oder Kreditkarten nicht funktionierte und nur ganz wenige Tankstellen zur Barzahlung geöffnet waren. Eine davon war in Obernai, mittlerweile wohl auf Konkurrenzdruck der großen Ketten (Auchan, Super U, Leclerc etc.) geschlossen. Deshalb führte der Weg oft durch diesen Ort. Man musste "unten" im Elsass tanken und dann die Streckenlänge in den Vogesen im Blick behalten.

La Cloche zählt wie z.B. auch La Metzig in Molsheim, Caveau du Schlossberg in Kaysersberg, L'Auberge du Brand und Deux Clefs in Turckheim und La Cigogne in Munster zu den Restaurants / Hotels, die seit Jahrzehnten das Bild des jeweiligen Ortes mit bestimmen. Mittlerweile oft etwas zu touristisch aber als Zwischenstop auf einer Motorradtour immer willkommmen.
Vor der letzten Etappe morgen Bouillon Belgien -Düsseldorf
habe ich die Maschine nochmal inspiziert.
Dabei fielen mir ein paar Details ein die ich hier noch weitergeben will.
Für ggf. jemand der auch so eine Tour machen möchte evtl. hilfreich.

Die Standrohre fielen mir auf..
An der gesamten Gabel klebten Insekten. Schon kurz nach der Fahrt auf Französichem Boden fiel mir auf in welcher Menge (gottseidank) hier Insekten schwirren. Am Helm knallt es alle paar Minuten. Sowas kenne ich gar nicht mehr.
Zum Schutz der Simmerringe ist hier ein solcher Schutz sehr sinnvoll.
[attachment=4612]

Besser noch wären Faltenbälge. Denn, wenn man über die Dörfer fährt hat man pro Ortseingang und Ausgang je eine Verkehrsberuhigungs-Schwelle.
Am Standrohr habe ich gesehen dass man tatsächlich oft den ganzen Federweg in Anspruch nimmt. Die Insektenreste zerstören einem schon recht schnell die Dichtungen wenn man nicht aufpasst. Pro Tag 40-60 solcher Schwellen kommt ca. hin.

Sehr bewährt hat sich diese Steckdose:

[attachment=4613][attachment=4614][attachment=4615]

Ich habe sie im Lampengehäuse ans Standlicht angeklemmt. Da ich mit dem LED- Frontlicht über 25W spare, gibt es mit der Leistung eh keine Probleme. Eine Bordspannungsanzeige ist da sogar auch drin.

Ich bin froh dass ich für die Tour noch dieses Schloss mit elektronischem Alarm angeschafft hatte.

[attachment=4616]

Ich hatte zwar durchweg super schöne Apartment Unterkünfte. Das Abstellen des Motorrads musste jedoch immer etwas virtuos gelöst werden. Mit dem Schloss am Motorrad habe ich dann immer etwas ruhiger geschlafen.

Meine Sorge dass die neue Kette nachgespannt werden müsste war überflüssig. Die 250km noch vor der Tour haben zum Einfahren gereicht.
Nach nun mittlerweile 2300km hat sich die Kette nicht mehr gelängt. Dank trockenem Wetter war sogar kein nachfetten erforderlich.

Ein Hardware- Fehler fiel mir erst unterwegs auf.
Mein (Kassengestell- Billig-) Handy.
Bei den heissen Temperaturen ist das immer nur noch im Leerlaufbetrieb gelaufen.
Fotobetrieb, Navi, Booking, etc. da war das Teil schnell mit überfordert. Auf Tour ist das lästig.

Viele Grüße
Peter
So...wieder zuhause.
Hab die SRX am Stück wieder mitgebracht, und sie mich.
Fazit: 2600km. Alles hat pefekt gehalten. Keine Befunde an der Maschine.
Das Fahren in Frankreich war ein Genuß. Die Franzosen können Auto fahren. Mit Rücksicht und ohne hiesige hitzige Stressmomente.
Die Landschaften die ich durchfahren habe waren beeindruckend. Das Wetter war heiss, und daher wars manchmal anstrengend.
Die Treffen mit den französischen  SRX Fahrer-/innen waren erfrischend.
Nächstes Jahr in Mai will ich versuchen am französichen Meeting teil zu nehmen.
Logistisch wäre das nicht soo leicht.

Die Reise war toll. Das Treffen mit euch Spitze.

Gruß
Peter
(15.07.2026, 18:04)Peter-D schrieb: [ -> ]...Das Fahren in Frankreich war ein Genuß. Die Franzosen können Auto fahren. Mit Rücksicht und ohne hiesige hitzige Stressmomente.
Die Landschaften die ich durchfahren habe waren beeindruckend...

Diese 2 Punkte sind es (unter anderem), warum ich jedes Jahr mindestens 1x nach Frankreich in Urlaub fahre.
Früher, als Jungspund, auch mit dem Motorrad, ähnlich wie Du jetzt, Peter.

Lass uns mal zusammenhirnen und über 2027 nachdenken.

Toller Reisebericht übrigens.
Schön, dass Ihr beide wieder heile heimgekommen seid.

Gruß, Sieghard
Danke Peter, für diesen schönen Beitrag,

die Bilder vor den verwitterten Fassaden sind klasse, jetzt habe ich wieder Lust, mal weiter nach Frankreich reinzufahren, als bis in die Vogesen.

Bei der Ausfahrt des Treffens kamen uns einige Fahrer entgegen, die winkten. In Frankreich sind die Menschen bei Motorradgruppen wesentlich entspannter.

Viele Grüße

Martin
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7